Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften

Das grenzüberschreitende Projekt zwischen dem Königreich der Niederlande und der Landesregierung NRW, das die Städte Arnhem und Duisburg gemeinsam durchführen, wird von der Europäischen Union gefördert. Das Ziel des Projekts ist der grenzüberschreitende Austausch von Erfahrungen zu komplexen Prozessen sozialer Integration und gesellschaftlicher Teilhabe einerseits, sowie Desintegration und Segregation der Zugewanderten andererseits. Diese sollen in einer modernen Stadtgesellschaft in Gänze eingebettet werden.

Integration und Segregation sind dabei als ganzheitliche und sozialräumliche Probleme bzw. Herausforderungen zu sehen, aber auch als Chancen an die gesamte Stadtpolitik zu begreifen. Auf der praktischen Ebene richtet sich das SIS-Projekt schwerpunktmäßig auf Maßnahmen und Handlungsfelder, die den Städten zur Verfügung stehen; ebenso bezieht es sich auf das Handeln relevanter gesellschaftlicher Gruppen, Einrichtungen und Verbände in der Kommune.