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Projekt TRANSDEMO

Der demographische Wandel – die Veränderung der Altersverteilung in der Gesellschaft und neue Migrationsmuster – stellt Räume und Regionen, Betriebe und ihre Belegschaften vor neue Herausforderungen. Grundlagen-Wissenschaft und angewandte Forschung haben sich in einer Vielzahl von Projekten und Publikationen dem Thema angenommen, gleichwohl fehlt ein probater Ansatz der Umsetzung in besonderer Berücksichtigung von KMU im Kontext regionaler Unterstützungsstrukturen, wie sie gerade in NRW prägend sind.

Regionen als Raum und Arena neuer Kooperationen kommt – gerade in Nordrhein-Westfalen – eine besondere Bedeutung als Erprobungsfeld innovativer Prozesse der Arbeits- und Strukturpolitik sowie Raum- und Stadtentwicklung zu.

Als politische Form der Gestaltung systemischer Innovationsprozesse empfiehlt sich das Transition Management, das sich als moderierter kollektiver, iterativer und damit lernender Prozess für Veränderungen beschreiben lässt.

Im Projekt TRANSDEMO wird entsprechend ein Transition Management als Regional Governance-Ansatz für einen systemischen Innovationsansatz in der Gestaltung des demographischen Wandels in Unternehmen entwickelt und erprobt. Dabei steht die Region NiederRhein im Fokus.

Für den dauerhaften Transfer in die Praxis wird ein Moderationskonzept für regionale Programmgestalter des Transition Managements zur Nutzung der Innovationspotenziale des demographischen Wandels entwickelt sowie ein   Handlungsleitfaden und Schulungskonzept TRANSDEMO erarbeitet. Über eine für jeden zugängliche Website, Transferveranstaltungen, Schulungen von Transition Managern und weitere regionale Multiplikatoren gelangen diese Verfahren und Instrumente zur verstetigten Anwendung und finden Niederschlag in den Förderinstrumenten arbeitsorientierter Modernisierung in NRW.


Transition Management:

Kollektiver, lernender Innovationsansatz. Entsprechend werden Entscheidungen fortschreitend und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Erfahrungswerte gemeinsam getroffen, wobei die Erhaltung der Flexibilität bei der Erforschung verschiedener Wege von großer Bedeutung ist.

Typische Strukturmerkmale eines Transition Managements sind

  • Festlegung einer Plattform für ein Themengebiet
  • Entwicklung von langfristigen Visionen und Zielen
  • Durchführung von Experimenten und Programmen zur Systeminnovation
  • Überwachung und Auswertung der Versuche, Programme und Prozesse 

Regional Governance:

Formen der regionalen Selbststeuerung, als Ergänzung der Steuerungsmechanismen Markt und Staat. Regional Governance tritt dort auf, wo das Zusammenspiel staatlicher, kommunaler und privatwirtschaftlicher Akteure gefordert ist, um (regionale) Aufgaben zu bearbeiten.

Treiber dieses Politikmodells sind komplexer werdende gesellschaftliche Herausforderungen im Kontext der Globalisierung und einer veränderten Rolle des Staates als „aktivierender Moderator“. Regional Governance entwickelt sich entsprechend insbesondere dann, wenn herkömmliche Verfahren der Steuerung für die Erarbeitung neuer (regionaler) Aufgaben als nicht mehr hinreichend erfolgreich erachtet werden.


Antragssteller

Antragssteller ist das RIAS – Rhein-Ruhr-Institut für angewandte Systeminnovation e.V., Duisburg. Kooperationspartner sind das NUREC Institute Duisburg e.V. sowie die Universität Osnabrück, Fachbereich Sozialwissenschaften, Fachgebiet Vergleichende Politikwissenschaft. Die Kooperationen mit weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen ist beabsichtigt. Weitere Unterstützer sind der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und die Assembly of European Regions (AER) in Straßburg.

 

Kontakt

NUREC Institute Duisburg e. V.
Königstraße 61
47051 Duisburg

Dr. Jens Stuhldreier

Tel.: +49 (0) 203 283-4208
E-Mail: j.stuhldreier@nurec.de

Dipl. Geogr. Gabriel Spitzner

Tel. +49(0)203 – 933 124 62
E-Mail: g.spitzner@nurec.de

 

RIAS – Rhein-Ruhr Institut für angewandte Systeminnovation e.V. .
Bürgerstraße 15
47057 Duisburg

Dr. Joachim Hafkesbrink

Tel.: +49(0)203 – 298 785 70
E-Mail: jh@rias-institute.eu

Janina Evers, M.A.

Tel.: +49(0)203 – 29878570
E-Mail: je@rias-institute.eu

 

Universität Osnabrück, Fachbereich Sozialwissenschaften, Fachgebiet Vergleichende Politikwissenschaft

Seminarstraße 33
49069 Osnabrück

Prof. Dr. Ralf Kleinfeld

Tel.: +49(0)541 – 969 4601
E-Mail : ralf.kleinfeld@uos.de

Jan Knipperts, M.A.

Tel.: +49(0)541 – 969 4381
E-Mail: jan.knipperts@uos.de

 

Gefördert durch

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